Mein Jakobsweg, Burgos 6

Burgos

Hola! und Sat Nam,

Der Camino lehrt dich alles: Erfreue dich an dem was dir begegnet und lerne es wieder los zu lassen!

Nach einem im wahrsten Sinne des Wortes steinigen Weg, wo mich körperlicher Schmerz fast zerriss und ich mich mit dem inneren Schmerz konfrontiert sah war da ein Mensch, der einfach da war und mich hielt. DANKE COLIN für alles was ich mit dir erfahren durfte.

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Aber da jeder seinen eigenen Camino gehen muss und ich erkannt habe, dass ich nicht mit den Wegstrecken anderer mithalten kann und muss und andere sich nicht durch mich ausbremsen dürfen, haben wir Abschied voneinander genommen.

Auch „meine“ Australierinnen sind weiter gezogen. BUEN CAMINO ihr Lieben, was uns verbindet ist jenseits von Worten.

Und die Sprache des Körpers ist ebenfalls eindeutig. Meine Muskelschmerzen haben sich zu einer Entzündung ausgewachsen. Und hier kommt gleich die nächste Lektion: alte Muster loslassen „ach, das wird schon wieder“, sondern annehmen was ist.

Ganz besonders wenn es um das Annehmen von Hilfe geht. Fremde Menschen haben für mich gesorgt, damit ich meinen Camino weitergehen kann. Was für ein Geschenk…


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6 thoughts on “Mein Jakobsweg, Burgos

  • Nadine

    Liebe Jodha, eigentlich fehlen mir die passenden Worte zu deinen Erlebnissen und trotzdem möchte ich dir zusprechen und dir alles Gute wünschen. Erfahrungen und Erkenntnisse sind einige der wnigen Dinge die man nicht mehr verlieren kann. Ich wünsche dir weiteres Wachsen und viele tiefe und wertvolle Begegnungen. Beste Grüße, sat nam.

  • Inderprem Singh

    Liebe Jodha,

    ich hoffe, es geht dir wieder gut und du bist wieder munter und beherzt für den weiten Weg. Ruhe, Schlaf, Sauna mit kaltem Wasserbecken und Bein-Massagen, Magnesium, gutes Wasser und basische Ernährung und Tees würden dir gerade gute Dienste tun. So eine ähnliche Erfahrung habe ich auch hinter mir, seitdem versuche ich in den ersten Tagen einer längeren Wanderung ehe weniger leidenschaftlich damit umzugehen :), bis der Körper mit dem Geist auch mithalten kann.

    Die Yogakurse in Highlight sind so weit OK und die Yogis vermissen dich. Am Montag haben wir eine energetisierende Übungsreiehe für den Kreislauf, das Herz und das Immunsystem erfahren. Es war gut, auch tropisch warm zurzeit in Offenburg, und es wurde viel geschwitzt. Nach der Tiefenentspannung haben wir dann 11 Minuten lang mit Ra Ma Da Sa, Sa Se Sohung meditiert.

    Dir stehen noch einige Tage voller Abenteuer auf deinem Pilgerweg vor. Wir wünschen dir die schönsten Happenings.
    Und lass uns bitte auch wissen wo du örtlich ungefähr auf deinem Jakobsweg bist :)

    Füll dich gedrückt, wir sind im Geiste bei dir.

  • Odette und Jürgen

    Liebe Jodha,

    was für wundervolle Erlebnisse. Auch wenn sie teilweise schmerzlich sind, sie werden unvergesslich und mit die besten, die Du erleben darfst. Du weißt selbst, alles geschieht so, wie es geschehen soll. Und Du wirst es schaffen. Viele liebe Menschen schicken Dir gute Energie und denken an Dich und wenn’s richtig eng wird und Du denkst es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Hilfsengelchen her. Bon camino, sat Nam und liebe Grüße von Odette und Jürgen

  • Janine Gabelmann

    Hey liebe Jodha, liebe Claudi, jetzt würde ich dich soooo gerne einfach in meine Arme nehmen. Von Herz zu Herz, und dich dann mit einer zarten, sanften. liebevollen Ölmassage, lecker Teechen und heilsamen Klängen verwöhnen und dir Gutes tun. Da das jetzt nicht möglich ist, lade ich dich genau dazu herzlich ein sobald du zurück bist. Hatte vorhin bei ‚Poched egg mit Koriander’…. schon feste an dich gedacht. Ich wünsche dir alles Liebe für deinen weiteren Weg … (wie war das noch mal mit der Balance zwischen Anspannung und Entspannung?! ;-)) Eine meiner lieben Yogalehrerinnen würde jetzt sagen „keep up“. Ich „würde“ sagen let it go, and go with the flow. Mach’s gut und pass schön auf dich auf.
    Ganz herzliche Grüße von Janine

  • Rainer

    Ich bewundere Dich so sehr dafür, dass Du diesen großen Schritt gehst. Bin im Gedanken oft bei Dir. Versuche es nicht als „Neid“ zu fühlen, sondern den Mut daraus zu gewinnen, den Schritt irgendwann auch zu tun. Ich wünsche Dir Kraft, weiterhin die richtigen Menschen, die Dich stützen, wenn Du es brauchst und viele sonnige Tage. Liebe Grüße aus Frankfurt, Rainer

  • Andrea Tischer-Kern

    Sat Nam liebe Jodha , lange habe ich nicht verfolgt wie es dir geht . Obwohl kein Tag vergeht an dem ich nicht an dich denken muss . Von deinen Schmerzen zu hören hat mich sehr berührt , kann ich doch so sehr nachempfinden was es mit dir gemacht hat. Deine Erfahrungen damit erinnern mich sehr an unseren Weg auf den Berg und auch wieder hinunter.
    Oft habe ich den Gedanken : das machst du auch mal , den Jacobsweg gehen . Wenn ich gesund bin , gehe ich ihn. Aber dann denke ich : bin ich nicht schon längst auf meinem persönlichen Jacobsweg ? Ist das Leben nicht Jacobsweg genug ? ich muss noch darüber nachdenken . Sat Nam und fühl dich gedrückt Andrea Himatpal